Zunftball 2012

Bericht Südkurier vom 22.02.2012

Viel Programm beim Zunftball

„Sauldorfs bunte Zirkuswelt“ zeigte sich am Sonntag beim Durbestecher-Zunftball im gut besuchten Bürgerhaus von der besten Seite. Bunt, fröhlich und kreativ wurde den schätzungsweise 300 Besuchern der Weg in einen aufregenden Rosenmontag geebnet.

Für die musikalische Unterhaltung in Form von Schunkel- und zu späterer Stunde vielen Tanzrunden sorgten die in Sträflingsklamotten gehüllten Musiker von der Blue-Bears-Band.

Gleich zu Beginn zogen die Programmmacher eines ihrer Asse und schickten die „Swamp Hoppers“ auf die Bühne. In knapp einer Viertelstunde wirbelten die Mitglieder der Show-Dance-Gruppe des Narrenvereins Sauldorf über die Bühne. In Matrosenanzüge gekleidet gingen die „Swamp Hoppers“ auf große Fahrt Richtung USA.

Franz Faschian war ins Seehundkostüm geschlüpft und nahm aus dieser Perspektive die großen und kleinen Missgeschicke seiner ob dieser Beobachtungsgabe bedauernswerten Mitbürger auf. Dem standen die Pausenclowns Heike Hagen, Erhard Schwarz, Verena Schober, Sabrina Heckler und Tobias Heckler, die Giraffe Gottfried (Leonhard Stadler), der schwergewichtige Elefant (Karl Springindschmitten) und Tobias Heckler als Zirkusdirektor in nichts nach. Wenn sich Manu einen neuen Fernseher kauft, weil sie denkt, der alte sei kaputt und erst nach dem Kauf merkt, dass der Receiver und nicht das Gerät defekt ist, ist das für wachsame Narren eine Steilvorlage.

Hinter den „Idioten Clowns“ mit ihrem Gesangsvortrag ohne richtige Worte steckte erkennbar der Kirchenchor. Der Unterhosentanz der Durbestecher-Männer riss die Besucher zu Beifallstürmen hin. Eindeutig die Lacher auf ihrer Seite hatten die Durbestecher- Frauen, die zehn Minuten lang in einer Modenschau die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten langer Unterhosen demonstrierten. Der Gewichtheber-Sketch mit Verena Schober, Markus Hahn und Alfons Gabele amüsierte die Besucher. Die „Wilden Hühner“, jene Tanznummer, bei der Menschen und die Bühne in totales Schwarz gehüllt und nur die Vogel-Strauß-Figuren in Leuchtfarben zu sehen waren, setzte das würdige Ausrufezeichen hinter das Drei-Stunden-Programm.

Text & Bild: H-P. Steinmüller

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